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Bild Kirche BütschwilBild Kirche BütschwilBild Kirche Bütschwil

Ministranten/innen

Ministrant/in werden

Für Buben und Mädchen ab der Erstkommunion und auch für ältere Schüler/innen führen wir eine Einführung in den Dienst als Ministrant/in durch. Es ist ein besonderer Dienst zur Ehre Gottes und zur Freude der Gottesdienstbesucher/innen. Voraussetzungen sind: Freude an den Gottesdiensten, Zuverlässigkeit, Bereitschaft pro Monat mindestens zweimal zu ministrieren, sei dies am Samstagabend oder am Sonntag sowie hie und da am Freitagabend oder bei einer Beerdigung.
Nebst dem Dienst in der Kirche trifft sich die Ministrantenschar im Jahr von Zeit zu Zeit für einen geselligen Anlass. Jedes Jahr machen wir z.B. einen gemeinsamen Ausflug.

Erinnerungen: St. Kilians-Kicker vor ihrem Einsatz beim Toggenburger Ministranten/innen-Grümpelturnier 2008

 

Unsere Ministrantenschar auf der Heimreise vom Ministrantenfest in Aarau  

 

Unsere Ministrantenschar beim Umsteigen auf dem Bahnhof Wil auf der Heimfahrt vom 4. Deutschschweizer Ministrantenfest www.minis.ch/aktuell.htm  


Am Sonntag, 7. September 2008 kamen 8325 Kinder und Jugendliche in die Glockenstadt Aarau zum 4. Deutschschweizerischen Ministrantenfest. Es wurde ein Gottesdienst mit Jugendbischof Martin Gächter gefeiert. Dazu gab es viel Spiel und Spass. Auf dem Festplatz stand eine monumentale bronzene Tarcisius-Statue. Tarcisius lebte in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts in Rom. Er gehörte zur damals verfolgten christlichen Gemeinde in Rom. Er half dem Priester in der Seelsorge. So ist er der Patron der Ministranten/innen.
Das Programm war bunt und voller Überraschungen; das Fest war ein Dank an die Kinder und Jugendlichen, die regelmässig ihren Dienst tun. Sie bestiegen Glockentürme, malten, sprangen auf dem Trampolin, übten sich im Harassenstapeln, sangen und feierten. Auch die Uraufführung des «Gloggesongs» stand auf dem Programm. Ein Seilziehturnier stand ebenso auf dem Programm wie der Seiltanz des Akrobaten David Dimitri hoch über dem Festgelände. Die Aarauer Feuerwehr gewährte Einblick in ihre Arbeit, man konnte Kerzen ziehen oder dem Jugendbischof begegnen. Und vieles mehr.  

Neue Ministranten/innen - Aufnahme am So 24. August 2008

Kurzer Blick in die Geschichte

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass der Dienst des Ministranten als Assistenztätigkeit für den zelebrierenden Priester bereits in der Frühzeit der Kirche existiert hat. Knaben wurden seit dem 5. Jahrhundert unter anderem wegen ihrer hellen Stimmen für liturgische Dienste geworben und in eigenen Schulen ausgebildet. Mit dem Aufkommen der Privatmessen ab dem 6. Jahrhundert wurden die Altardiener unersetzlich. Papst Leo IV. verfügte in diesem Zusammenhang im 9. Jahrhundert, dass jeder Priester bei der Messe einen Kleriker oder einen "Scholaren" zu Seite haben müsse, der die Lesungen liest, ihm bei der Messe antwortet oder mit ihm die Psalmen singt. Trotz der Forderung, dass dieser Dienst einem Kleriker vorbehalten sein sollte, übernahmen ab dem 11. Jahrhundert zunehmend Laien diese Aufgabe. Aus dem jugendlichen Lektor wurde der Ministrant als Vertreter der Gemeinde. Gemäss dem Konzil von Trient (1545-1563) machte sein Fehlen die Messe zwar nicht ungültig, aber unerlaubt. Das Zweite Vatikanische Konzil brachte im Bereich der Liturgie grosse Veränderungen. Durch die Betonung der tätigen Teilnahme aller an der Liturgie veränderte sich auch die Bedeutung des Ministrantendienstes. Die Ministranten/innen sind heute nicht mehr Stellvertreter/innen oder gar Ersatz der feiernden Gemeinde. In den letzten Jahrzehnten traten Mädchen selbstverständlich in den Ministrantendienst ein wie die Buben. Anfangs der 90-iger Jahre hat Papst Johannes Paul II. offiziell bestätigt, dass Frauen zum Ministrantendienst gleichberechtigt zugelassen sind.

 

 

Herzlich willkommen in der Ministrantenschar

Wir freuen uns, dass folgende vierzehn Buben und Mädchen bereit sind, in der Schar der Ministranten/innen von Bütschwil und Dietfurt mitzumachen. Im Festgottesdienst am Sonntag, 24. August 2008, 10.30 Uhr, dürfen wir in den kirchlichen Dienst als Ministrant/in aufnehmen:

Adrian Brändle 
Rahel Brunner 
Julia Hungerbühler 
Sandra Kellenberger 
Sven Kellenberger 
Valentina Kläger 
Eveline Marjakaj 
Patrik Raschle 
Tabea Rösinger 
Thomas Schönenberger 
Nik Scherrer 
Patricia Stillhart 
Christoph Stillhart 
Michael Strassmann.

Ich danke den jungen und tüchtigen Christen/innen sowie ihren Eltern und Familienangehörigen herzlich für ihr aktives Mitmachen. Der Gottesdienst und im Besonderen die Eucharistie ist Gipfel und Quelle christlichen Lebens. Da selber mitwirken zu dürfen zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen ist ein sehr schöner Dienst. 

Das Foto oben die anwesende Schar von Ministranten/innen nach der Aufnahmefeier.
Josef Manser 

Fotos vom 8. Toggenburger Ministranten/innen-Grümpelturnier am Samstag, 17. November 2007 in Bazenheid

http://www.kath-kirchberg.ch/Gruempelturnier/index.html

Die Kilianskicker haben fair und mit viel Einsatz gespielt

Wir sind in Bütschwil und Dietfurt
eine aufgestellte Schar von Buben und Mädchen,
die gerne ministrieren.

 

Nach dem Aufnahmegottesdienst von 9 neuen Ministranten/innen am Sonntag,  2. September 2007
 
Mit dieser Kerze überbrachten wir
Josef und Rösli Strassmann
zum Übertritt ins Pensionsalter
unseren herzlichen Dank für all ihre Dienste
und die fruchtbare, gefreute Zusammenarbeit.
Wir wählten den Psalmvers 18,30b
"Mit meinem Gott spring ich über Mauern".

 

Auf dem Foto: eine Gruppe Ministranten/innen kurz vor dem Einsatz im Gemeindegottesdienst

 

Für normale Sonntage keinen festen Einsatzplan

Liebe Ministrantinnen und Ministranten, liebe Eltern

Seit Januar 2007 machen wir keinen festen Einsatzplan mehr. Die Erfahrungen zeigen, dass sich dies gut bewährt. An den Sonn- und Feiertagen entscheidet ihr Ministranten/innen selber, in welchen Sonntagsgottesdienst ihr kommt, sei dies am Samstagabend in Dietfurt oder am Sonntag in Bütschwil. Wir erwarten, dass jede und jeder pro Monat mindestens zwei Einsätze für einen Sonntagsgottesdienst bringt. Es ist möglich und sehr willkommen, (viel) häufiger zu ministrieren. Fürs Tragen der Torchen, zum Sammeln der Opfergaben, zum Bereiten von Brot und Wein für das Heilige Mahl gibt es immer für eine grosse Anzahl von Buben und Mädchen etwas zu tun. 
Jene Ministranten/innen, die am meisten Einsätze in Sonntagsgottesdiensten machen, werden Ende Schuljahr mit einer Überraschung belohnt.

Wir führen in den Sakristeien eine Liste, in welcher jeder Einsatz vom Mesmer / der Mesmerin eingetragen wird.

Wir beabsichtigen mit diesem Vorgehen mehr Freiheit und persönliche Flexibiliät für euch und eure Familie. Wir denken auch dass die Ministrantengruppe von Dietfurt und Bütschwil einander näher kennenlernen durch die Möglichkeit, sowohl in Dietfurt wie in Bütschwil zu ministrieren.

Für die Freitagabende und für Beerdigungen machen wir einen Einsatzplan. 

Josef Manser, Pfarrer

Schweizerische Ministrantenpastoral

Ministrantenwitze

"Wer hat denn da schon wieder die Sakristeitür mit schmutzigen Händen angefasst?" fragt der Mesmer in die Runde. - "Ich bestimmt nicht", meldet sich Hans, "denn ich stosse die Tür immer mit den Füssen auf!"

Ministrant Erich will seiner grossen Schwester, die Religionslehrerin werden will, zum Geburtstag ein Buch kaufen. - "Wie wär's mit einem Alten oder Neuen Testament?" schlägt der Buchhändler vor. - Dann nehme ich ein Neues", entscheidet Erich, "denn meine Schwester ist mehr für moderne Sachen.

Der Pfarrer fragt die Ministranten: "Welcher Unterschied besteht zwischen einer Messe und einer Wortgottesfeier?" - Herbi hat gut beobachtet: "Wenn eingeschenkt wird, ist es immer eine Messe."

"Was müsst ihr tun, damit eure Sünden vergeben werden?" fragt der Pfarrer die Ministranten. Michael meldet sich und sagt: "Erst mal sündigen."

Als der Mesmer zur Ministrantenstunde hereinkommt, sieht er, wie sich im hochgelegenen Turmzimmer einige Buben gefährlich weit zum Fenster hinauslehnen. "Kommt sofort weg vom Fenster!" wettert er. "Wie oft ist euch schon gesagt worden, ihr sollt nicht zum Fenster hinauslehnen. Am Schluss fällt noch einer hinaus, und dann will es wieder keiner gewesen sein!"

Die Religionslehrerin will von der Klasse wissen, wann Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden. - "Das kann nur im Herbst gewesen sein", vermutet Ueli, "weil dann die Äpfel reif sind."

"''Der verlorene Sohn fiel vor dem Vater auf sein Angesicht und weinte'' - warum wohl?" - "Kann ich mir gut vorstellen" antwortet Judith, "wer würde nicht weinen, wenn er auf sein Gesicht fällt."

 
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