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Bild Kirche BütschwilBild Kirche BütschwilBild Kirche Bütschwil

Erstkommunion-Fotos 2008

38 Erstkommunikanten traten zum Altar

Am Weissen Sonntag, 30. März 2008, 10.30 Uhr feierten in unserer Pfarrei St. Kilian 19 Buben und 19 Mädchen aus Bütschwil und Dietfurt ihre erste Heilige Kommunion. Motto während der Vorbereitungen unter der Leitung von Katechetin Elvira Lenz und im Festgottesdienst war "Jesus git mim Läbe Farb". Erwin Bürge war mit der Kamera dabei (durch anklicken bekommen Sie die Fotos in der Originalgrösse):

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Artho Silvan
Brändle Adrian
Brunner Rahel
Egli Sandro
Eicher Stefanie
Fäh Jeremy
Fäh Norina
Forrer Silvan
Fust Livia
Giger Laura
Hungerbühler Julia
Isenring Larissa
Kellenberger Dominic
Kellenberger Sven
Kläger Cindy
Kläger Valentina
Koller Lukas
Länzlinger Jessica
Marjakaj Eveline
Meile Nicole
Miglialo Luana
Nussbaumer Raffael
Raschle Fabienne
Raschle Patrik
Ruoss Kilian
Rutz Adrian
Rutz Nina
Scherrer Niklaus
Schlumpf Severin
Schnetzer Dario
Schönenberger Livia
Schönenberger Lukas
Schönenberger Thomas
Stillhart Christoph
Stillhart Patricia
Strassmann Michael
Studer Nathalie
Wohlgensinger Sandra

 

Geschichte: Werde keine graue Maus!
Es waren einmal Mäuse in bunten Farben: rot und blau, gelb und grün, rosa und violett,
manche sogar getupft oder gestreift.
Sie verständigten sich durch die Farbe ihres Felles.
Dadurch zeigten sie einander, was sie besonders gut konnten.
Die roten Mäuse erklärten:
„Wir sind schnell und stark.
Wir helfen überall, wo starke Mäusearme oder flinke Mäusebeine von Nöten sind.“

Die grünen Mäuse boten sich an:
„Wenn jemand Rat sucht oder etwas Schwieriges wissen will,
sind wir mit unserem Wissen zur Stelle.

Die gelben Mäuse liessen wissen:
„Wir kennen die besten Mäusewitze und die tollsten Mäusespiele
und vertreiben so Langeweile und schlechte Laune.“

Die rosa Mäuse sagten:
„Wir sind einfach für dich da, sind ruhig, zärtlich und verständnisvoll.
Wenn du traurig bist, nehmen wir dich in die Arme und trösten.“

Da die meisten Mäuse nicht nur eine Stärke hatten,
sondern mehrere,
waren ihre Felle recht farbenfroh.
Wenn sich ihre Fähigkeiten änderten,
konnten sie auch die Farbe ihres Felles wechseln.
Sie lebten glücklich und zufrieden in ihrer bunten Mäusewelt.

Aber Halt, ich habe etwas übertrieben!

Es gab doch ein paar Mäuse, denen die offene Art der anderen nicht gefiel.
Das waren die Grauen!
Sie wechselten nie ihre Farbe,
zeigten nie ihre Stärken
und waren nicht bereit, ihre Fähigkeiten für andere einzusetzen.
Sie versteckten sich hinter ihrem grauen Fell.

Die offene und ehrliche Art der anderen Mäuse machten den Grauen Angst.
Darum zogen sie los, um für eine graue Mäusewelt zu kämpfen.

„Wenn du ausgelassen bist“, sagten sie zu den fröhlichen Gelben,
„halten dich alle für dumm.
Versteck deine Freude lieber hinter einem unauffälligen Grau,
bevor du dich blamierst!“ -
„Wenn du dich stark und mutig fühlst, dann zeig das niemandem“,
reden sie den starken Roten ein, „sonst halten dich alle für einen Angeber:
Mit einem schlichten Grau fällst du niemals unangenehm auf.“ -
„Wenn du dich um andere sorgst und dich um sie kümmerst,
wirst du bald von allen ausgenutzt“, warnten sie die verständnisvollen Rosafarbenen.
„Mit einem schützenden Grau sparst du viel Zeit für dich.“ -
„Wenn du den andern zeigst, wie viel du weisst,
halten dich alle für einen eingebildeten Streber“, erklärten sie den klugen Grünen.
„Durch ein mattes Grau hältst du dir die anderen vom Leib
und kannst dich in Ruhe weiterbilden.“

So zogen die Grauen von Maus zu Maus
und konnten eine nach der anderen davon überzeugen,
die bunten Farben abzulegen - und dafür ins eintönige Grau zu schlüpfen.
Schliesslich gab es fast nur noch graue Mäuse.
Dadurch veränderte sich die Mäusewelt völlig:
Kaum eine Maus wagte es noch, offen ihre Stärken zu zeigen,
kaum eine setzte noch ihre Fähigkeiten ein.
Jede kümmerte sich jetzt nur noch um ihren eigenen Vorteil.
So ist das bis heute geblieben: Fast alle Mäuse sind ängstlich und grau.

Inzwischen ziehen sie als Menschen verkleidet durch unsere Welt und versuchen,
uns davon zu überzeugen, dass es besser ist, zuerst an sich selbst zu denken,
als seine Stärken und Fähigkeiten für andere einzusetzen. -

Ich sage nur noch: - Sei keine graue Maus!

Evangelium: Mt 25,14-29 (Talente)

Ob ich sitze oder stehe,
ob ich liege oder gehe,
bist du, Gott, bei mir.

Ob ich schlafe oder wache,
ob ich weine oder lache,
bleibst du, Gott, bei mir.

Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir.

 
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